Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz

fabi fruehe hilfen

 

Offene Treffs und Beratung

Die Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt Bundesländer, Städte, Gemeinden und Landkreise in ihrem Engagement für die Frühen Hilfen. Bis Ende 2015 stellte der Bund dafür erhebliche finanzielle Mittel zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten vor Ort zur Verfügung. Ab 2016 wurde die Förderung verstetigt.

Mit diesen Mitteln werden regionale Netzwerke Frühe Hilfen gestärkt und der Einsatz von Familienhebammen bzw. vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gefördert. Auch ehrenamtliches Engagement wird dabei berücksichtigt. Ziel ist es, dass jede Familie die Chance hat, von diesen Angeboten zu profitieren. Grundlage der Bundesinitiative Frühe Hilfen ist das seit 1. Januar 2012 geltende Bundeskinderschutzgesetz.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat sich im März 2013 das VerbundNetzwerkKinderschutz Mecklenburgische Seenplatte konstituiert. Eines der im Landkreis vorgeschlagenen Projekte zur Förderung über die Bundesinitiative sind die "Offenen Treffs für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern und Familienpaten".

Eine wesentliche Zielstellung des Projektes ist das wöchentliche Angebot niedrigschwelliger offener Treffs in den Räumen der Geschäftsstelle Waren des ISBW.

Der offene Treff (Krabbelgruppe) ist Angebot und Methode zugleich für Kontakt, Information, Begegnung und für weiterführende Beratung. In lockerer Atmosphäre begegnen sich meist junge Mütter und Väter mit unterschiedlichen Charakteren und Erziehungsstilen, Lebenserfahrungen und Bildungshintergründen, kulturellen und sozialen Bedarfslagen - moderiert und begleitet durch eine Projektmitarbeiterin. Unter anderem kann hier Unterstützungsbedarf der jungen Mütter und Väter wahrgenommen und angesprochen werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit zwei Hebammen der Region (im Rahmen der Familienbildungsstätte insgesamt) werden auch schwangere Frauen über das Angebot informiert und bei Bedarf beraten.

Eine weitere Zielstellung des Projektes ist  die Entwicklung und Etablierung eines ehrenamtlichen nachhaltigen Angebotes „Familienpaten" im Netzwerk der frühen Hilfen mit hauptamtlicher fachlicher Begleitung, in welchem Familien alltagspraktisch begleitet und entlastet werden und zur Erweiterung sozialer familiärer Netzwerke beitragen.

Beide Projektbausteine profitieren im besten Fall voneinander und stellen ein niedrigschwelliges präventives „Gesamtpaket" dar.

Informieren Sie sich, kommen Sie vorbei!

 

Kontakt

Gitta Grabner
D.-Bonhoeffer-Str. 18, 17192 Waren (Müritz)
Telefon: 03991 180038

Jutta Behrend
D.-Bonhoffer-Str. 18, 17192 Waren (Müritz)
Telefon: 03991 180037

 

gefördert von

 logo mins     logo fh